Über mich:

Hej! Ich bin Joas und schreibe Kinder- & Jugendbücher.
Man sieht mich selten ohne meine Schirmmütze. Seit ich sie zum ersten Mal aufgesetzt habe, ist sie beinahe festgewachsen.
Ich bin eine Leseratte. Mit anderen Worten: das Buch ist auf meiner Liste der besten Erfindungen aller Zeiten ziemlich weit oben (Die einzige Konkurrenz ist vielleicht die Gitarre oder die Steinofenpizza).
Außerhalb meiner Leseleidenschaft gehe ich gerne Wandern, mache Musik und arbeite in einer kleinen Buchhandlung im Herzen Nürnbergs.
In meinem Arbeitszimmer könnte fast alles eine Geschichte erzählen: Mein antiker Schreibtisch aus Dänemark, die alte Seekiste vom Dachboden meiner Großeltern und meine mechanische Schreibmaschine.
Meine eigene Geschichte begann 2005 in einem Dorf zwischen Ansbach und Nürnberg. Zusammen mit meinen jüngeren Brüdern wuchs ich zunächst dort und später auf dem schwäbischen Land auf.
Übers Schreiben:
Wer im digitalen Zeitalter auf einer Schreibmaschine schreibt, hat sicher ein paar Schrauben locker. Ich hab allerdings nicht vor, die Schrauben wieder anzuziehen, denn ich mag meine kleine Reiseschreibmaschine und genieße es, ohne Ablenkung und Reizüberflutung meine Ideen in die Tasten zu hämmern.
Die Schreiberei begleitete mich schon mein ganzes Leben. Von der ersten Klasse an füllte ich Hefte, Schmierblätter und Notizbücher mit Geschichten, Ideen und krakeligen Zeichnungen.
Mit zwölf Jahren begann ich, unter dem Schultisch aus dem Alltagschaos meiner Klasse Geschichten zu spinnen, so dass daraus zunächst eine sehr chaotische Sammlung entstand und 2021 dann die Urfassung der „Chronik der Hiob-Schule“.
Als meine Schulzeit endlich geschafft war, ging es für mich mit einem ehrenamtlichen Jahr im pädagogischen Bereich weiter. Daneben belegte ich einen Lehrgang zum Drehbuchautor, den ich 2023 erfolgreich abschloss.
Ich liebe es, Geschichten zu schreiben (und zu lesen), weil ich dabei die Möglichkeit habe, 300 Seiten in den Schuhen eines Anderen zu gehen und ganz in eine fremde Realität einzutauchen.



Fragen & Antworten:
Ein paar Fragen, die mir öfter gestellt werden und ein paar, die ich mir selbst gestellt habe.
Wie kommst du auf Ideen?
Ich scanne mein Umfeld ganz automatisch auf Geschichten und versuche, mich in Leute hineinzuversetzen. Dabei entstehen wieder Ideen: Bilder, Sätze, Szenen, Figuren, dumpfe Gefühle oder vage Erinnerungen.
Mit meinem Notizbuch gebe ich mein Bestes, gute Ideen festzuhalten. Oft kann es lange dauern, bis eine Idee zeigt, wofür sie verwendet werden will.
Die besten Ideen formen sich beim Schreiben selbst. Nichts ist so inspirierend, wie sich kopfüber in den Strom der Geschichte zu stürzen und zu versuchen, zu schwimmen.
Wer sind deine Vorbilder?
Astrid Lindgren war mein persönlicher Auslöser, denn sie hat mit ihren Geschichten meine Liebe zu Büchern geweckt.
Von Michael Ende habe ich viel über Entdeckerfreude und die Macht der Fantasie gelernt.
Andrew Peterson hat mir gezeigt, dass man Christ und Künstler gleichzeitig sein kann, ohne dass das eine das andere erstickt. Ich fühl mich bei wenigen Autoren und Musikern so verstanden, wie bei ihm.
Hinter den dreien geht die Liste meiner Vorbilder so lang, wie meine Bücherregale voll sind. Von C.S. Lewis über Adrian Plass und Cornelia Funke bis Bill Watterson und darüber hinaus. Neben Schriftstellern sind auch Liedermacher, Dichter, Comiczeichner, Comedians und andere Geschichtenerzähler darauf zu finden.
Welche 5 Bücher würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
So eine typische Schul-Steckbrief-Frage! Natürlich hab ich mir die selbst eingebrockt. Niemand fragt so etwas. Doch dürfte ich aus meiner Buchsammlung nur fünf Titel mitnehmen und kein einziges anderes Buch mehr lesen, welche würde ich wählen? Nach etwas Grübeln komme ich auf diese hier:
Die unendliche Geschichte von Michael Ende
Ferien auf Saltkrokan von Astrid Lindgren
Adorning the Dark von Andrew Peterson
Die Bibel (Praktisch: 66 Bücher in einem!)
- Maurice, der Kater von Terry Pratchett
Sind deine Bücher christlich?
Die Frage bekomme ich relativ oft und um sie zu beantworten, brauche ich ein paar Absätze. Die Kurzfassung lautet: Ja und nein.
Vorneweg: Du brauchst weder als Christ noch als irgendwas anderes Angst haben, dass du geschockt wirst, wenn du ein Buch von mir zur Hand nimmst.
Ich bin generell kein Fan von Geschichten, die in der Absicht unterwegs sind, Botschaften zu vermitteln. In meinen Augen sind Geschichten nicht Mittel zum Zweck, sondern der Zweck selbst. Deshalb schreibe ich Geschichten nicht mit einer bestimmten Botschaft im Kopf. Viel lieber folge ich einfach den Fragen, die meine Geschichte aufwirft und versuche, dem Leser genügend Raum für eigene Gedanken und Ideen zu lassen.
Andererseits bin ich Christ. Nicht nur Sonntags sondern auch, wenn ich an der Schreibmaschine sitze und Geschichten schreibe. Bei allem, was ich erzähle, ist mein Anspruch an mich selbst, dass ich die Welt nicht erkläre, sondern zeige.
Genauso geht es auch mit meinem Glauben. Er durchdringt alles was ich bin und auch alles, was ich schreibe. Nicht immer sichtbar, doch so, dass er alles zusammenhält. Es ist kein Zufall, dass ich mich beim Schreiben viel mit aufopfernder Liebe, Freundschaft, Frieden, Hoffnung und Menschlichkeit beschäftige.
Falls du nicht wirklich weißt, um was es bei dem Glauben geht, von dem ich hier spreche, empfehle ich dir, mal in „Creed“ von Rich Mullins reinzuhören.
Hast du einen Lieblingscharakter? Welche deiner Figuren ist dir am ähnlichsten?
Je länger ich schreibe, desto mehr merke ich, wie jede Figur ganz von selbst einen Splitter meines Charakters bekommt. In anderen Worten spiegelt jede Figur Stärken, Schwächen, Träume und Macken von mir. In jedem steckt ein bisschen Joas.
Aus der Hiob-Schule mag ich Sascha und Ricardo wirklich gerne, da es wirklich witzig war, über die beiden zu schreiben. Außerdem Matti und Samy, weil sie einfach ein tolles Team sind.
Freunde:

Beinahe Drillinge
Seit meine Brüder und ich ähnlich groß sind, werden wir öfter gefragt, ob wir Drillinge sind. Manchmal fühlt es sich echt so an, obwohl zwischen jedem von uns ein paar Jahre liegen. Seit Corona sind wir dicke Freunde und ein eingespieltes Team.
Finley (vorne), schreibt ebenfalls Geschichten. Voller toller, verrückter Ideen und so gut, dass ich vor Stolz fast platze. Manchmal brainstormen und schreiben wir auch gemeinsam. Sicher gibt es bald auch etwas von ihm hier zu lesen.
Mathis (Mitte) ist als Jongleur und Zauberkünstler unterwegs. Wenn du ihn triffst, stehen die Chancen gut, dass er ein Kartenspiel dabei hat. Auf seiner Website findest du mehr über sein zauberhaftes Angebot.

Seitenwechsel
Am Nürnberger Kornmarkt liegt die Buchhandlung Seitenwechsel. Die ehemalige Alpha-Buchhandlung wird mit vielen neuen Ideen weitergeführt und entwickelt sich zu einem richtigen christlichen Concept-Store.
Seit 2025 darf ich Teil des tollen Teams dort sein. Wenn du einmal nach Nürnberg kommst, schau gern bei uns vorbei.
Kontakt
Du hast Fragen, Ideen, Interesse an einer Lesung oder einem Workhsop, oder möchtest mir einfach etwas mitteilen?
